Trainingsgruppen

Seit 2012 bietet unser Dojo auch Karatetraining für Kinder ab vier Jahren an. Mit Spiel und Spaß lernen hier unsere jüngsten Mitglieder bereits grundlegende Karatetechniken. Dabei bringen wir viele Elemente des Soundkarate mit ins Training ein. So hilft zum Beispiel Karate mit Musik den Kindern, die Bewegungsabläufe der Karatetechniken zu erlernen und fördert gleichzeitig das Rhythmusgefühl der Kinder. Im Parcours und in Spielen können die Kinder ihrem natürlichen Bewegungsdrang nachgehen. Aber auch die anderen Säulen des Karate werden in das Training integriert. Die Kinder üben bereits die erste Kata, und auch Kumite in Form von Übungen am Ball (s. Kindertraining) kennen unsere Jüngsten.

Unser Kindertraining fördert die gleichen Fähigkeiten und Fertigkeiten wie das Training für die Älteren, jedoch in altersgerechter Form. Zielgruppe sind dabei Kinder im Alter von 6 bis ca. 12 Jahren.

Zunächst entwickeln wir grundmotorische Bewegungsmuster, bei denen die Kinder in spielerischer Form, z. B. laufen, sich rollen oder ausweichen. Im Anschluss folgen karatespezifische Übungen, teils gekleidet in ein Spiel. Ebenfalls werden die ersten Katas von den Kindern geübt. Bei all dem kommen auch die übergreifenden Werte des Karate zum Tragen, vor allem Disziplin und Respekt.

Das Partnertraining der Erwachsenen wird bei Kindern abgelöst durch Techniken an einem farbigen Ball als Ziel, der allerdings nicht berührt werden darf. Hier lernen die Jüngeren gefahrlos die verschiedenen Angriffstechniken und vor allem die Selbstkontrolle.

Übrigens: Als einer der ersten Vereine überhaupt hat unser Dojo Karatetraining auch für Kinder angeboten. Die Kinder haben damals wie heute großen Spaß daran.

Wer mindestens 12 Jahre alt ist, fühlt sich in der Jugendgruppe wohl. Einen Teil des Trainings üben wir Basistechniken, sodass einerseits der Einsteiger schnell die wichtigsten Bewegungen kennenlernt, und andererseits der Fortgeschrittene seine Technik weiter verfeinert. Der größeren körperlichen Leistungsfähigkeit der „jungen Erwachsenen“ tragen wir durch höhere Trainingsintensität und komplexere Übungsformen Rechnung. Beides wird von den Gruppenmitgliedern sehr geschätzt. Ab diesem Alter wird zum ersten Mal am Partner gearbeitet. Dabei beginnen wir langsam, steigern die Dynamik Schritt für Schritt und üben schließlich auch Freikampf.

Ab etwa 18 Jahre passt man in die Erwachsenengruppe. Die Altersspanne reicht z. Z. von ca. 25 bis 60 Jahren, die Graduierungen vom Einsteiger bis Schwarzgurt. Gemeinsam ist allen der Spaß an der Bewegung und der Wille, ihr sein Karate zu entwickeln. Gerade deshalb nimmt jeder etwas für sich aus dem Training mit, denn bald lernt jeder Einsteiger bei einem Fortgeschrittenen, bald bleiben die jeweiligen Leistungsstufen unter sich und messen sich aneinander.

Im Training wärmen wir uns zunächst mit einigen Übungen auf. Anschließend studieren wir Grundtechniken, für den Einsteiger zum Erlernen, für den Fortgeschrittenen zum Verfeinern.

Kata, Kumite und Selbstverteidung bilden in wechselnden Anteilen den zweiten Block einer Übungsstunde. Einmal steht z. B, das Erlernen, Verstehen oder Vertiefen einer Kata im Vordergrund, ein anderes Mal Partnertraining mit verschiedenen Angriffs- und Abwehrtechniken. Durch die Intensität des Trainings kommt auch die körperliche Fitness nicht zu kurz.

All dies wird abgerundet durch die ethischen Werten der modernen Kampfkünste. Wir zeigen unseren Respekt durch die Verbeugung vor dem Partner und üben in den unterschiedlichsten Formen Körperbeherrschung und Selbstdisziplin. Auf diese Weise sind ganz nebenbei Verletzungen so gut wie ausgeschlossen.

Kobudo heißt wörtlich übersetzt „Alte Kampfkunst“. Heute verstehen wir darunter den Kampfsport mit einfachen Waffen. Als solche benutzen wir Geräte, die zu früherer Zeit der ländlichen Bevölkerung zur Selbstverteidigung zur Verfügung standen.

Wir trainieren mit Hanbo (Kurzstock), Bo (Langstock), Tonfa, Kama und Sai. Als Einsteiger lernt man zunächst, sich mit den beiden Stockarten zu verteidigen. Später kommen die anderen Waffen, von denen man je zwei gleichzeitig nutzt, hinzu.

Kobudo „funktioniert“ ähnlich wie Karate. Es gibt Kihon, Katas und Kumite. Die Übungen sind dabei so gestaltet, dass der Trainierende zunächst für sich die Waffe und ihre Handhabung kennenlernt. Dazu dienen Grundschule und Kata. Als nächste Stufe folgen abgesprochene Partnerübungen. Für die Fortgeschrittenen gibt es sogar freies Kämpfen mit gepolsterten Stöcken.

Interessenten sind jederzeit eingeladen, uns und unser Training kennenzulernen. Kurz- und Langstöcke stehen für Einsteiger zur Verfügung.

Da wir uns im Kobudotraining auf das Üben mit den Waffen konzentrieren, ist es sehr empfehlenswert, parallel eine andere, waffenlose Kampfkunst auszuüben oder zumindest frühere Erfahrungen darin mitzubringen. Für Jugendliche bietet es sich z. B. an, die mittwochs vorhergehende Karateeinheit von 18:15 bis 19:30 Uhr zu besuchen.